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KATZBECK-Fibel

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dieser Maßnahme bzw.

dieser Maßnahme bzw. bei Überlagerung von ungünstigen Umgebungseinflüssen (z.B. starker Wind, Sog...), kann es zu Kondensation bzw. Eisbildung im Scheibenzwischenraum zwischen Isolierglas- und Verbundscheibe kommen. Insbesondere in der Übergangszeit und bei hohen Luftfeuchtigkeiten im Außenbereich (z.B. in der Nähe von Wäldern, Seen, Biotopen, Swimmingpools...) kann dies vermehrt auftreten. Es dürfen für die Gläser keine „Anti-Beschlag-Sprays“ verwendet werden, da diese chemische Unverträglichkeiten hervorrufen können bzw. zu einem verstärkten Wasserablauf führen und es in weiterer Folge zu schädlichen Wasseransammlungen innerhalb der Konstruktion kommen kann. 27. Warum ist es so wichtig, die Anforderungen der ÖNORM B 5320 einzuhalten? Außenfuge: Schlagregen kann nicht mehr in die Fuge eindringen Kalter Wind kann nicht mehr durch die Fuge nach innen strömen Lärm wird vermindert (Schallschutz) Kein Witterungseinfluß durch UV-Strahlung Dämmung: kein Tau-/Kondenswasser mehr entlang der 10°Isotherme (Taupunkt) Innenfuge: Warme Luft kann nicht mehr durch die Fuge nach außen dringen Luftfeuchtigkeit kann nicht mehr in die Fuge eindringen und den Dämmstoff durchfeuchten Da die 10° Isotherme in der Regel innerhalb der Bauanschlußfuge verlaufen wird, ist es besonders wichtig, dass die innere Abdichtung möglichst luftdicht ausgeführt wird, da ansonsten im Winter warme feuchte Luft in die Bauanschlußfuge eindringen könnte und den darin enthaltenen Dämmstoff (PU-Schaum) durchfeuchten würde. Die unweigerliche Folge davon wäre eine deutlich schlechtere Wärmedämmung der Fuge, daraus resultierend eine niedrigere Temperatur der innen Laibung mit damit verbundener Unterschreitung der Taupunkttemperatur und folgedessen: SCHIMMEL 28. Grundanforderung an den Fenstereinbau: „Fensteranschluss“: Der „Fensteranschluss“ stellt die Mindestanforderung an den Standardeinbau von Fenstern im tragenden Baukörper bzw. bei Fenstertausch an die bestehende unveränderte Wand dar. Der Fensteranschluss beinhaltet die Befestigung des Fensters im tragenden Baukörper, das Füllen der Fuge und den inneren und äußeren Anschluss. Von diesem Fensteranschluss sind die Anforderungen in Hinblick auf die Luftdurchlässigkeit, Schlagregendichtheit und Belastung bei Wind zu erfüllen. Der allfällig erforderliche Glattstrich ist bauseits herzustellen! Die Ausführung des korrekten „Fensteranschlusses“ obliegt der verantwortlichen Montagefirma. Dabei sind sämtliche Anforderungen der ÖNORM B 5320 lückenlos einzuhalten! „Bauanschluss“: Der „Bauanschluss“ beinhaltet alle Anschlüsse der jeweiligen Anschlussebenen in die einzelnen Bauteilschichten der Wand und des Fensters und wird in der Regel von mehreren unterschiedlichen Gewerken ausgeführt. Aus diesem Grund ist es zwingend erforderlich den Leistungsumfang der einzelnen Gewerke bzw. deren Schnittstellen zu planen bzw. festzulegen und zu koordinieren. Diese Arbeiten könne nur von einem „Planer“ (Architekt, Baumeister, Generalunternehmer...) durchgeführt werden, da nur dieser einen globalen Überblick über die Anforderungen des Gesamtgewerks hat und in der Lage ist, die einzelnen Gewerke fachlich richtig zu planen und koordinieren! 56

29. Hinweise zur Befestigung von Elementen: Die Befestigungsmittel müssen mit dem jeweiligen Wandbaustoff und Untergrund abgestimmt sein um die auftretenden Lasten aufnehmen zu können. Insbesondere bei Hohlblockziegelwänden sind die Randabstände und Einbohrtiefen der verwendeten Befestigungsmittel zu prüfen und einzuhalten. Herstellerangaben der Befestigungsmittel (Schrauben) beachten! >=60mm >=60mm 30. Definition der Befestigungs- und Dichtebenen am Fenster: Befestigungsebene (BE): Die Befestigung hat innerhalb des rot markierten Bereichs des Rahmens zu erfolgen. Die Mindestabstände (10 mm) sind einzuhalten. (Wenn Schrauben (vor allem im unteren Bereich) im Bereich des Wasserablaufs situiert werden, sind diese entsprechend abzudichten, so dass es zu keinem Wassereintritt in den Baukörper kommen kann. 10 10 BE Wärmeschutzebene (WSE) / Schallschutzebene (SSE): Die Wärmeschutz- bzw. Schallschutzebene kann über die gesamte stirnseitige Fläche des Rahmens bzw. Teilbereichen des Rahmens angeschlossen werden. WSE/SSE Wärmeschutzebene Schallschutzebene Luftdichtebene (LDE): Die innere Luftdichtebene (LDE) ist an der inneren Rahmenfläche bzw. der inneren stirnseitigen Rahmenfläche (im Bereich der grünen Markierung) anzubringen. Hinweis für den Planer: Dabei ist auf die nachträgliche Anbringbarkeit allfälliger Anputzleisten bzw. Kollisionen mit Beschlagsteilen zu achten. Winddichtebene (WDE) / Schlagregendichtebene (SDE): Die äußere Winddichtebene (WDE) und Schlagregendichtebene (SDE) ist an der äußeren Rahmenfläche (Holz NICHT ALU) bzw. der äußeren stirnseitigen Rahmenfläche (im Bereich der blauen Markierung) anzubringen. Hinweis für den Planer: Dabei ist auf die Anbringbarkeit allfälliger Anputzleisten bzw. generell auf Kompatibilität das nachfolgenden Fassadensystems zu achten. 31. Lastabtragungen aus dem Gebäude (z.B. Sturzdurchbiegungen): Auf die anzuschließenden Fensterelemente dürfen keine Lasten aus dem Gebäude übertragen werden. Verformungen, wie z.B. zulässige Durchbiegungen eines Sturzes oder einer Geschossdecke, müssen durch die Art des gewählten Fensteranschlusses schadensfrei und dauerhaft aufgenommen werden können. Dazu ist es natürlich erforderlich, dass bereits bei Maßabnahme der entsprechenden Elemente die zu erwartenden Bewegungen bekannt sind. Im Bedarfsfall sind die erforderlichen Informationen vom verantwortlichen Architekt/Planer/Statiker einzuholen. Beispiel: Maueröffnung mit 5000 mm Breite Zu erwartende Sturzdurchbiegung (z.B. lt. Statiker) 25 mm Berechnung der Breite der oberen Fuge: Zu erwartende Durchbiegung (25 mm) + Einbauluft lt. Norm (15 mm) = 40 mm Einbauluft 57

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