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Qualitätsrichtlinien - Plattform Fenster und Fensterfassaden - Ausgabe 2018, Version 5.0

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ÖNORM B 3803 -

ÖNORM B 3803 - Holzschutz im Hochbau - Beschichtungen auf maßhaltigen Außenbauteilen aus Holz (Ausgabe 2006-05-01) 1.4.2 Einfluss von „Sonderoberflächen“ (gebürstet, Alt- bzw. Antikholz, Astoberflächen, etc. ) auf die zulässigen Merkmale und Fehler von Holzoberflächen. Die unter Punkt 1.4.1 (Holzoberflächen – Merkmale und Fehler) aufgelisteten Eigenschaften beziehen sich vorrangig auf die „Standardoberflächenausführung“ (gehobelt, geschliffen, lackiert, lasiert bzw. geölt) von Holz bzw. Holz / Aluminium Elementen. Um bestimmte dekorative Wirkungen zu erzielen, kommen alternative Holzsortierungen bzw. Oberflächenveredelungen zur Ausführung, bei denen die o.a. Merkmale und Fehler aus gestalterischen Gründen zum Teil bewusst eingesetzt werden. Solche Oberflächen unterliegen daher nur bedingt den zulässigen „Merkmalen und Fehlern“ von Holzoberflächen, da deren Überschreitung zum Teil bewusst in Kauf genommen wird, um den gewünschten Effekt zu erzielen (z.B. zulässige Größe und Verteilung der Äste aus der EN 942:2007 kommt bei bewusst gewünschten „Astoberflächen“ nicht zur Anwendung oder „Längsrisse im Holz“, welche bewusst nicht ausgebessert werden sollen, um einen Antikholzcharakter zu erzeugen]..) Bedingt durch den natürlichen Werkstoff Holz kommt es zu unterschiedlich starken Ausprägungen der oben angeführten Merkmale. 1.4.3 Farbe Der Werkstoff Holz kann je nach Anteil an Holzinhaltsstoffen eine unterschiedliche Farbe aufweisen, was sich wiederum nach der Beschichtung erkennen lässt. Diese Farbunterschiede stellen keinen Mangel dar. Weiters verändert sich die Farbe nach dem Einbau durch die UV-Bestrahlung. Diese Veränderung führt zumeist zu einer Angleichung der Farbe zwischen den Profilen, sofern bei der Auslieferung leichte Unterschiede erkennbar waren. 1.4.4 Ausbesserungen durch den Fachmann Größere Oberflächenbeschädigungen sollten auf jeden Fall von einem Fachmann durch den Einsatz entsprechender Werkzeuge und Materialien beseitigt werden. Durch die fachmännische Reparatur wird die Haltbarkeit der Oberfläche nicht negativ beeinträchtigt. Version 5.0/2018 16

QUALITÄTSBEURTEILUNG VON ISOLIERGLAS 1.5 Glasoberfläche Isolierglas kann aufgrund der Eigenart der verwendeten Materialien, aber auch aufgrund seiner Erzeugung diverse Merkmale aufweisen. Solche Merkmale können sein: Haarkratzer, Kratzer, Blasen, Punkte, Flecken, Rückstände, Einschlüsse etc. Je nach Art der Merkmale, ihrer Häufigkeit, Größe und Position auf der Isolierglasscheibe ist zu beurteilen, ob ein Qualitätsmangel vorliegt. Die Beurteilung erfolgt gemäß ÖNORM B 3738 Glas im Bauwesen – Isolierglas Anforderungen an die visuelle Qualität (Ausgabe 2008-07-01) entsprechend den nachfolgend beschriebenen Prüfgrundsätzen mit Hilfe der in der Tabelle 1 angegebenen Zulässigkeiten. Die Beurteilung von speziellen Verglasungen wie z.B. einbruchhemmenden Verglasungen, Alarmglas, Brandschutzglas etc. unter Zugrundelegung dieser Qualitätsrichtlinien ist nur eingeschränkt möglich. Gegebenenfalls sind zur Beurteilung solcher Gläser die Herstellerhinweise zu berücksichtigen. Zuerst wird die Isolierglasscheibe in die Falzzone F, in die Randzone R und die Hauptzone H gemäß Bild 1 unterteilt. An jede dieser Teilflächen werden unterschiedlich hohe Anforderungen gestellt: die höchste Anforderung an die Hauptzone H, die geringste Anforderung naturgemäß an die Falzzone R. Dann wird gemäß Tabelle 1 überprüft, welche Merkmale zulässig und welche unzulässig sind. Es bedeutet: F R H Falzzone: 18mm (ausgenommen vereinbarte Sonderkonstruktionen sowie Konstruktionen nach statischen Erfordernissen) Randzone: bis zu einer Scheibenfläche von 5 m² ein Zehntel (10 %), bei einer Scheibenfläche über 5 m² ein Sechstel (16,66 %) der jeweiligen lichten Breiten- und Höhenmaße Hauptzone: praktisches Sichtfeld der Beurteilung Bild 1 – Beurteilungszonen für die visuelle Prüfung von Isolierglas 1.5.1 Merkmale Glas Generell ist bei der Prüfung auf Mängel die Durchsicht durch die Scheibe, d.h. die Betrachtung des Hintergrunds, und nicht die Aufsicht maßgebend. Dabei dürfen die Beanstandungen nicht besonders markiert sein. Die Prüfung der Verglasungseinheiten gemäß Tabelle 1 ist in einem Abstand von etwa 1 m zur betrachteten Oberfläche aus einem Betrachtungswinkel, welcher der allgemein üblichen Raumnutzung entspricht, vorzunehmen. Geprüft wird bei diffusem Tageslicht (z.B. bei bedecktem Version 5.0/2018 17

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